Blasenentzündung: Risikofaktoren

Frauen: Kürzere Harnröhre begünstigt Infektionen

Grundsätzlich sind Frauen häufiger von einer Blasenentzündung betroffen als Männer. Warum? Ein Hauptgrund ist anatomisch bedingt durch die deutlich kürzere Harnröhre bei Frauen (Frauen bis zu 4 cm, Männer ca. 20 cm). So können Bakterien und andere Krankheitserreger leichter in die Blase eindringen. Auch die Nähe zum After begünstigt eine Schmierinfektion mit Darmbakterien (Escherichia coli Bakterien) – den häufigsten Erregern der Blasenentzündung.

Schwache Abwehr  - starke Keime

Egal ob Stress, Schlafmangel oder unausgewogene Ernährung – es gibt viele Faktoren, die unserer Abwehr schaden können. Und ein schwaches Immunsystem bedeutet immer auch ein erhöhtes Risiko für Infektionen. Schließlich treffen Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger dann auf wenig Widerstand. Auch Blasenentzündungen treten bei Personen mit einer schwachen Abwehr häufiger auf.htag haben, können Sie auch einfach ein feuchtes Tuch über die Heizung legen oder mit Wasser gefüllte Schälchen aufstellen.

Blasenentzündung durch Geschlechtsverkehr: „Honeymoon Zystitis“

Der Begriff „Honeymoon Zystitis“ bedeutet übersetzt so viel wie „Flitterwochen-Blasenentzündung“. Gemeint ist ein Harnwegsinfekt, der sich als Folge von häufigem  Geschlechtsverkehr einstellt. Denn beim Sex können Bakterien in die Harnröhre gelangen und von dort weiter in die Blase aufsteigen. Auch die Reizung der Schleimhäute kann eine Infektion mit Krankheitserregern begünstigen. Nach dem Geschlechtsverkehr sollten Frauen  daher innerhalb von 15 Minuten auf die Toilette gehen, um die Keime beim Wasserlassen aus dem Körper zu spülen. Auch die Verwendung eines Kondoms kann das Infektionsrisiko senken.

Zu wenig getrunken? Umso besser für Bakterien & Co.

Wer zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, riskiert eine Blasenentzündung. Denn eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um Bakterien und andere Krankheitserreger möglichst schnell wieder aus dem Körper zu spülen und ein Festsetzen der Keime zu verhindern.  So wird auch verständlich, dass bei ersten Anzeichen einer Blasenentzündung das Motto lautet: Viel trinken! Gut geeignet sind hochkonzentrierte pflanzliche Arzneimittel wie HEUMANN Blasen- und Nierentee, die nicht nur die Erreger aus dem Körper spülen, sondern aufgrund der hochdosierten, pflanzlichen Wirkstoffe auch den Heilungsprozess unterstützen.

Kalter Untergrund, nasser Bikini: Unterkühlung als Risikofaktor für Harnwegsinfekte

Eine Unterkühlung kann die Entstehung einer Blasenentzündung begünstigen. Denn bei kalten Temperaturen werden unsere Schleimhäute schlechter durchblutet – ein wichtiger Abwehrmechanismus gegen Krankheitserreger ist damit beeinträchtigt. Wer also ohne wärmende Unterlage auf dem bloßen Steinboden sitzt oder nach dem Baden den nassen Bikini nicht wechselt, der muss sich über einen Harnwegsinfekt nicht wundern. Auch bauchfreie Tops können eine Unterkühlung und damit Infektionen begünstigen.

Erhöhtes Risiko für Blasenentzündungen in der Schwangerschaft

Eine Blasenentzündung in der Schwangerschaft tritt relativ häufig auf. Denn der veränderte Hormonhaushalt führt zu einer Weitung der Harnwege – Keime können leichter in die Blase aufsteigen. Wichtig zu wissen: Wird eine Blasenentzündung in der Schwangerschaft nicht behandelt, kann dies zu einer Früh- oder gar Fehlgeburt führen. Sollten schwangere Frauen Symptome eines Harnwegsinfekts bemerken, ist daher unbedingt ein Arzt aufzusuchen. In der Regel werden zur Behandlung geeignete Antibiotika verordnet.

Intimhygiene: Zu viel des Guten kann schaden

Wer es bei  der Intimhygiene mit Sprays, Seifen und Lotionen übertreibt, der riskiert eine unangenehme Blasenentzündung. Denn auf diese Weise kann der natürliche pH-Wert der Scheide aus der Balance geraten und Bakterien, Viren & Co. können leichter eindringen. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, setzt auf pH-neutrale Reinigungslotionen und warmes Wasser.

Pflichttexte:

HEUMANN Blasen- und Nierentee SOLUBITRAT® uro:
Anwendungsgebiete: Zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und als Vorbeugung bei Nierengrieß. Hinweis: Bei Blut im Urin, bei Fieber oder bei Anhalten der Beschwerden über 5 Tage ist die Rücksprache mit dem Arzt erforderlich.
Apothekenpflichtig

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Winthrop Arzneimittel GmbH, 65927 Frankfurt am Main. Mitvertrieb: Zentiva Pharma GmbH, 65927 Frankfurt am Main. Stand: Oktober 2014 (SADE.PEXT.16.04.0907)
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